Im Nachbarland Österreich ist die Zahl der ungesicherten Kinder in Autos angestiegen. Vor zwei Jahren belief sich der Anteil noch auf 9,2 Prozent. 2007 waren 18,2 Prozent der Kinder ohne Gurtsicherung im Auto unterwegs. Dies entspricht einer Verdoppelung innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr, berichtete der ÖAMTC am 14.07.2008. Ein Großteil der Kinder verunglückt nach wie vor auf der Strasse. Im vergangenen Jahr gab es 1.494 Kinder zwischen 0 und 14 Jahren, die bei Verkehrsunfällen verunglückten. Dies sind 41 Prozent aller Kinder, die im Strassenverkehr den Tod fanden. Die Eltern haben eine große Verantwortung und darauf muss sich deren Nachwuchs auch beim Autofahren verlassen können.
Sie müssen dafür Sorgen tragen, dass sich die Kinder anschnallen und während der Autofahrt keine “Sparenzchen” machen. Als riskant stuft der ÖAMTC es ein, das Kind auf den Schoß zu haben und ein Baby auf den Arm zu halten. Denn das Körpergewicht des Kindes steigt bei einem Zusammenprall um den Faktor 20 und dieses Gewicht kann selbst die stärkste Mutter oder Vater nicht halten. Es droht eine Geldstrafe wer sein Kind im Auto nicht ordnungsgemäß sichert von bis zu 2.180 Euro. Beim ersten Verstoß wird man dafür vorgemerkt und geschieht dies noch einmal, so besteht eine Verpflichtung für die Eltern an einer Maßnahme teilzunehmen.