Eigentlich ein komisches Thema mitten im Sommer, oder? Aber wem es jetzt schon wieder zu heiss ist draußen, der sollte doch einfach an den Winter denken: Winterreifen!

Gesetzlich festgelegt ist es, dass jeder Fahrzeugbesitzer in den Wintermonaten sein Auto auf Winterreifen umrüsten muss. Dieses Gesetz ist aus Sicherheitsgründen Pflicht für jeden Fahrer. Bei nicht einhalten dieses Gesetzes können Bußgelder drohen. Die Bußgeldstrafe liegt bei ca. 20 Euro und bei Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmer steigen diese rund auf 40 Euro.Zusätzlich bekommt man einen Punkt in Flensburg.

Obwohl moderne Fahrzeuge heutzutage Funktionen wie ABS und ESP besitzen, kann man auf Winterreifen nicht verzichten. Einer dieser Gründe, wieso man keineswegs auf Winterreifen verzichten sollte und auch nicht darf ist, der verkürzte Bremsweg. Dieser ist mit Winterreifen deutlich kürzen. Dies steigert die Sicherheit auf den Straßen für alle Beteiligten. Besonders auf nassen Straßen sind die Unterschiede in den Bremswegen von Sommer- und Winterreifen deutlich zu erkennen. Mit Winterreifen hätte man rund fünf Meter Bremsvorteil.

Die gesetzliche Profiltiefe bei Winterreifen beträgt 1,6 Millimeter aber auch zu beachten sind die Empfehlungen der Experten, die eine mindest Profiltiefe von 4 Millimetern vorschreiben. So hätte man den besten Schutz vor schlechten Wetterverhältnissen. Die seit dem 01. Mai 2006 eingeführte Winterreifen Pflicht hat somit seine Gründe.

Übertriebene Qualitätsunterschiede erkennt man an den Preisen der Reifen. Billigreifen gibt es überall im Internet und in Reifenmärkten. Was wichtig zu beachten ist, dass man auf den Preis achtet und nicht Billigreifen kauft.


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