Die Umwelt ist geschädigt. Dieser Satz spornt die Menschen jeden Tag an, sauberer zu leben. Für Autos kommen immer häufiger Änderungen in der Gesetzgebung heraus. Nun ist die neue Kfz-Steuer da.

Ab 1. Juli besagt diese, dass 120 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer frei sind. Sollten die Werte darüber liegen, zahlt der Deutsche dafür 2 Euro pro Gramm drauf. So ergibt sich, dass Wagen mit einem niedrigen Hubraum und Benzinmotor am geringsten besteuert werden. Mit Hilfe von Hybridantrieben kann der Verbraucher, trotz großem Hubraum, eine Menge Steuern sparen. Bis 2012 soll der Grenzwert bei 110 Gramm sein. Man hat sogar vor, den genannten Freiwert auf 95 Gramm zu senken. Dies soll bis 2014 geschehen. Trotzdem bleiben die Gesetzgeber bei der Meinung, dass kleine Autos auch weniger Steuern kosten sollen. Aber für die eingesessenen Fahrer ändert sich noch nichts.

Die neue Besteuerung gilt nur für Fahrzeuge, die tatsächlich am 1. Juli zugelassen werden. Auch die Grenzwerte sind nur für Neuzulassungen fällig. Fahrzeuge mit einem CO2 Ausstoß von maximal 120 Gramm pro Kilometer gelten bis 2011 steuerfrei. Eine weitere Änderung besagt, dass Wagen, welche vom 5 November bis hin zum 30. Juni neu zugelassen werden, steuerfrei sind. Zulassungen einen Tag später trifft dieses Recht nicht mehr. Das hat nichts mit der Sauberkeit für die Umwelt zu tun. Es gehört zu einem sogenannten „Schutzschirm für Arbeitsplätze“. Dadurch will man, ähnlich wie mit der Abwrackprämie, die Leute animieren. Man soll schnell ein Auto kaufen, um das steuerfreie Jahr zu bekommen.