Viele Autofahrer haben im Sommer mit der starken Hitze zu kämpfen. Die Fahrzeuge heizen sich unter der Sommer enorm auf und nicht jedes Modell verfügt über eine erfrischende Klimaanlage. Es gibt jedoch schon verschiedene Tricks, das Fahren im Sommer angenehmer zu gestalten.

Manche Autohersteller arbeiten mit Wärmeschutzglas und Polster, die spezial beschichtet sind. Auch wenn man vermutet, dass der Lack für die Hitze im Auto sorgt, ist dem jedoch nicht so. Die Farbe des Lacks spielt bei der Innentemperatur im Auto nur eine geringe Rolle. Die Temperaturunterschiede sind bei der hellen und der dunklen Lackierung des Fahrzeugs nur minimal. Die meiste Wärmestrahlung kommt durch die Fenster in das Auto. Daher heizt sich ein Auto nicht über den Lack auf, sondern über die Fensterflächen. Konträr zu diesen Fakten haben jedoch die Autos in den letzten Jahren immer größere Glasflächen bekommen. Viele Hersteller müssen deshalb auf die Wärmeschutzverglasung umstellen. Diese besteht aus einer dünnen Metallfolie, die unsichtbar in das Glas eingelassen ist. Die wärmende Infrarotstrahlung der Sonne wird dadurch reflektiert und nicht nach innen gelassen. Somit bleibt das Auto auch entsprechend kühler. Man könnte diese Funktionsweise mit einem Spiegel vergleichen, der auch das Licht wieder reflektiert. Dennoch kann man durch die Scheibe sehen von innen und von außen.

Parkt man nun das Auto in der Sonne, wird man durch die spezielle Verglasung einen Unterschied merken. Im Bereich des Kopfs sind die Temperaturen um etwa fünf Grad kühler und das Lenkrad, sowie die Armaturen sind sogar um 11 Grad kühler, als bei einem Fahrzeug ohne diese Verglasung. Somit benötigt man auch weniger Zeit, um eine angenehme Innentemperatur zu erreichen und die Klimaanlage hat weniger zu tun und verbraucht weniger Sprit. Aber auch getönte Scheiben, die vor allem in den hinteren Bereich der Autos verwendet werden, halten 52 bis 66 Prozent der Wärme ab.