Wer einen Gebrauchtwagen kaufen möchte, der sollte „vorsichtig“ sein – denn es sind zahlreiche Dokumente bei abgemeldeten Fahrzeugen erforderlich. Der Check ob eine gültige Prüfplakette am Nummernschild klebt sollte grundsätzlich erfolgen, aber reicht nicht aus. Denn auf der Prüfplakette wird zwar der nächste Termin angezeigt. Daraus kann aber nicht gelesen werden, ob bei der letzten Hauptuntersuchung eventuell Mängel am Fahrzeug festgestellt wurden.

Der Fahrzeughalter erhielt dann einen Bericht, bei dem er mit seiner Unterschrift eine Bestätigung leisten musste, dass er die gefundenen Mängel beheben wird. Der Untersuchungsbericht sollte unbedingt gelesen werden um herauszufinden ob man als Käufer die Mängel beheben muss. Sollte der Verkäufer das Auto schon abgemeldet haben, dann ist bereits der Einzug des Fahrzeugscheins erfolgt und er hat ein Abmeldebestätigung von der Zulassungsstelle bekommen. Die Abmeldebestätigung sollte der Autoverkäufer übergeben, denn nur dann kann das Fahrzeug überhaupt auf der Zulassungsstelle angemeldet werden. Die Bescheinigung über die letzte Abgasuntersuchung muss der Verkäufer ebenfalls aushändigen weil dieses Dokument auch zur Anmeldung erforderlich ist. Sollte der Autobesitzer an seinem Fahrzeug irgendwelche Veränderungen durchgeführt haben müssen diese im Fahrzeugschein eingetragen worden sein. Bei bestimmten Veränderungen am Fahrzeug muss man ein Gutachten immer griffbereit haben und sollte daher unbedingt im Auto liegen.