Auf Grund der Wirtschaftskrise geht die weltweite Talfahrt der Autoindustrie weiter. In Japan gingen die Verkaufszahlen im Dezember mehr als ein Fünftel zurück. Auch die USA meldet ein dickes Minus. Die deutschen hingegen schlugen sich etwas besser, verbuchten dennoch Einbußen. Auch in Frankreich fiel der Einbruch weniger stark aus.

Doch der Konkurrenz scheint es immer schlechter zu gehen. Ford zum Beispiel beklagte weniger Neuwagen als im Jahr zuvor. Dennoch sind die Marktanteile gestiegen. Für das neue Jahr rechnen die Experten wegen des Konjunkturtiefs mit noch schlechteren Zahlen. Volkswagen zum Beispiel verzeichnete ein Minus von 3,2 Prozent. Fünf neue Modelle wurden auf den Markt gebracht, mit denen sich das Unternehmen gegen den wirtschaftlichen Aufschwung stemmen konnte.

Die Sport- und schweren Geländewagen litten besonders. Auch die Lastwagen und Busse wurden nicht sonderlich gut verkauft. Die hohen Spritpreise schreckten die Käufer eher zurück. Doch die Autohäuser wie Porsche bestätigten, dass sie lieber weniger Autos verkaufen, bevor sie die Preise senken.

Opel hingegen versucht die Kundschaft mit solchen Senkungen zu locken. Die beliebten Modelle wie Astra, Corsa oder Zafira waren um etwa acht Prozent billiger als im Vorjahr. VW und BMW haben trotz niedriger Verkaufszahlen die Preise eher noch erhöht. Die Händler werben weiterhin aggressiv mit Rabatten oder nutzen so genannte Tageszulassungen, um praktisch neue Fahrzeuge als Gebrauchtwagen zu verkaufen.


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