Der ADAC hat bei seinem aktuellen Tier-Crashtest einen Aufprall bei 50 km/h getestet mit einem erschreckenden Ergebnis.
Dabei gingen Transportboxen zu Bruch. Ausserdem schleuderten die darin befindlichen (Stoff)Tiere mit 500 Kilogramm Aufprallwucht nach vorne. Gurtsysteme wurde teilweise zerrissen. Auf dem Rücksitz sollte eine Transportbox nach den Ergebnissen auf keinen Fall festgeschnallt werden. Stattdessen sind Transportboxen, die sich im Fußraum oder den Kofferraum hinter den Rücklehnen befinden, die Möglichkeit mit der höchsten Sicherheit.
Die Sicherheit kann erhöht werden, indem ein Trenngitter zwischen der Transportbox und Fahrraum aufgebaut wird. Bei einer Montage der Box auf dem Rücksitz kann ein Hund oder Katze schwer verletzt werden, ebenso die Fahrzeuginsassen. Der Fahrer des Fahrzeugs ist gesetzlich dazu verpflichtet, seine Tiere zu sichern. Wenn nicht muss er mit einem Bußgeld von 35 Euro bis 50 Euro sowie Punkten in Flensburg rechnen. Die Bedienungsanleitungen fielen bei dem Test ebenfalls größtenteils durch, weil die Angaben teilweise missverständlich waren.
Es werden Tiersicherungssysteme empfohlen, die das Crashtestverfahren ECE R17, ECE R 126 oder DIN 75410-2 erfolgreich mit positiver Bewertung durchlaufen haben.
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