Gerade im Winter können die Rückfahrhilfen in den neueren Fahrzeugen sehr vorteilhaft sein. Es ist sehr schnell dunkel und die Schneemassen sind am Fahrbahnrand zusammen geschoben. Außerdem beschlagen die Spiegel schnell oder sind beschmutzt vom Salz.

Es gibt viele Technologien, das Rückwärtsfahren leichter zu machen. Die Rückfahrsensoren sind am weitesten verbreitet und werden oft schon mit derer Basisausstattung des Autos geliefert. Sobald man den Rückwärtsgang eingelegt hat, geht das System an. Wenn man sich einem Hindernis nähert, dann warnt das System mit einem akustischen Signal. Je nach Abstand zum Hindernis wird dieses Signal immer schnell, bis es kurz vor der Kollision durchgängig ertönt. Oftmals gibt es fünf Entfernungsstufen. Diese Technologie funktioniert, indem mehrere kleine Sensoren in die Heckstoßstange eingebaut werden. Diese können sogar im toten Winkel die Entfernung abschätzen. Optisch sind sie kaum wahrzunehmen.

Ein anderes, jedoch auch teureres System bietet die Rückfahrkamera. Sie kann das Fahren sehr erleichtern und bietet dem Fahrer nicht nur akustische Signale, sondern einen perfekten Blick was hinter dem Auto passiert. Voraussetzung für diese Technik ist ein Boardmonitor und eine kleine Kamera. Diese wird meist am Kofferraumdeckel montiert und ist von außen kaum sichtbar. Der Winkel des Blickfeldes beträgt 131 Grad und sie lässt sich leicht in Modelle integrieren.

Man jedoch das Auto auch komplett selber rückwärts einparken lassen. Es gibt Systeme, die die Größe der Parklücke erkennen und das Auto von allein bewegen. Dabei muss man die Hände vom Lenkrad nehmen und auch das Gaspedal braucht man nicht bedienen. Das Auto fährt durch Sensoren an der vorderen und hinteren Stoßstange komplett selber und perfekt in die Lücke hinein. Der Fahrer muss jedoch im Auto sitzen bleiben, denn wenn etwas zu knapp wird oder die Technik versagt, muss die Bremse betätigt werden. Generell arbeiten die Systeme jedoch sehr zuverlässig.

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