Vor dem Reifenwechsel sind grundsätzlich einige Dinge zu beachten. Zwar sind 1,6 Millimeter vorgeschrieben, jedoch sollte der Sommerreifen mindestens 3 Millimeter Profil aufweisen. Mit weniger Gummi verliert der Reifen auf nasser Fahrbahn an Traktion und der Bremsweg wird gefährlich lang. Außerdem sollten Reifen die älter als 6 Jahre sind grundsätzlich gewechselt werden, auch wenn das Profil noch ausreichend vorhanden ist, da das Risiko eines Reifenschadens steigt.

Weiterhin ist zu beachten, dass man niemals Sommer- und Winterreifen mischt, sondern nur Reifen vom gleichen Typ montiert. Außerdem sollte man die Reifen immer achsweise wechseln und darauf achten, dass das Gummi mit dem besseren Profil auf die hinteren Räder kommt, da die Hinterachse für die Spurstabilität zuständig ist.

Beim Reifenwechsel ist zu beachten, dass der Wagen auf einer festen und geraden Fläche steht, damit die Standsicherheit gewährleistet ist. Flächen mit Kopfsteinpflaster, Schotter oder Rasen sind nicht geeignet. Zunächst sollten die Räder mit einem Schwamm und klarem Wasser gereinigt werden – Fette, Öle und Reinigungsmittel schaden dem Gummi. Als nächstes sollten Sie die Handbremse anziehen und den ersten Gang einlegen.

Anschließend die Radmuttern mit einem Radkreuz oder Schraubenschlüssel lösen, aber nicht komplett abdrehen. Als nächstes wird das Auto mit Hilfe des Wagenhebers angehoben. Normalerweise befindet sich eine Einkerbung im Blech des Autos, wo der Wagenheber angesetzt werden muss. Nun kurbeln Sie, bis der Reifen frei in der Luft schwebt. Drehen Sie anschließend die Radmuttern komplett heraus, nehmen das Rad ab und kennzeichnen die Radposition und Laufrichtung mit Kreide. Anschließend stecken Sie das neue Rad auf, schrauben die Radmuttern locker auf und senken das Fahrzeug mit dem Wagenheber. Ziehen Sie zum Schluss die Radmuttern aller vier Reifen fest und verrichten die selbe Arbeit bei den anderen Reifen.

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