Möchte ein potenzieller Autokäufer sein neues Gefährt testen, sollte dieser eine Probefahrt mit dem Fahrzeug machen. Eine Probefahrt empfiehlt sich vor allem beim Kauf eines Gebrauchtwagens. Durch eine Probefahrt können Sie diverse Mängel am Auto identifizieren und den Verkäufer auf diese hinweisen. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit den Kaufpreis runterzuhandeln.

Gerade beim Kauf eines hochwertigen Autos der Automarke Chrysler oder Jaguar sollte genau nach Mängeln gesucht werden, da diese als Gebrauchtwagen immer noch kostspielig sind. Was man bei einer Probefahrt haben sollte: Zeit.

Das heißt sie sollten keinen Termin haben, den Sie nach der Probefahrt wahrnehmen müssen, damit Sie nicht unter Zeitdruck fahren und das Auto ausgiebig testen. Auch hier gilt aber: Vier Augen sehen mehr als zwei, nehmen sie von daher unbedingt einen Beifahrer mit.

Als Beifahrer betrachtet man das Auto aus einer anderen Perspektive. Dadurch können z.b. nicht mehr verstellbare Beifahrersitze oder ein fehlender Schminkspiegel von diesem schnell entdeckt werden.

Dadurch wird die Begutachtung des Autos immens erleichtert. Eine Taschenlampe sollten Sie für dieses Unterfangen unbedingt mitnehmen. Diese erleichtert ihnen das überprüfen des Motors. Zudem sollten Sie an die passende Kleidung denken, denn mit einem schicken, teuren Anzug sollten Sie nicht unbedingt an den Ort der Probefahrt erscheinen. Wenn Sie das Auto testen möchten, sollten Sie sich vorher über die Strecke kundig machen.

Sie sollten eine Gegend aussuchen, wo Sie sich auskennen. In ihre Probefahrt sollte Sie unbedingt eine Autobahnfahrt einbeziehen. Die Probefahrt können Sie dann mit einem Abstecher auf die Landstraße abrunden.

Je mehr Sie die Probefahrt in die Länge ziehen, desto mehr stellt sich heraus, ob Sie mit diesem Auto Benzin sparend fahren können.

Obendrein sollten Sie auf die Wetterbedingungen für die Probefahrt achten. Regen und Schnee sollten nicht unbedingt Begleiter auf ihre Probefahrt sein, denn diese lenken ab von möglichen Mängeln am Auto.

Ein weiterer relevanter Tipp wäre, dass Sie ihre Probefahrt tagsüber machen sollten, denn dadurch können Sie kleinere Kratzer an den Boliden leichter bemerken. In der Garage können Sie das Fernlicht, das Standlicht und das Abblendlicht überprüfen.

Signifikant ist in diesem Kontext, dass Sie vor der Probefahrt die Unterlagen vom Auto sehen. Scheckhefte und Kundendienst fallen ebenso in diese Kategorie.

Zumal verrät ein Blick in die Fahrzeugpapiere einiges über den Verkäufer: Ist der eingetragene Name nicht identisch mit dem des Verkäufers, handelt es sich um einen Autohändler.

Für die Probefahrt sollten Sie auch keine Nerven zeigen, bleiben Sie ruhig, egal was kommt.
Überlegen Sie sich alles haargenau, um zu einer guten Entscheidung zu gelangen.

Hat der Verkäufer zum Beispiel Mängel verschwiegen, müssen Sie entscheiden, ob dieser ihr Vertrauen verloren hat, denn es besteht auch die geringe Möglichkeit, dass dieser wirklich von diesem Mangel nichts wusste.

Konzentrieren Sie sich auf das Auto und lassen Sie sich nicht vom Verkäufer einlullen.
Überprüfen Sie alle relevanten Details gewissenhaft, während Sie die Probefahrt machen.

Für dieses Unterfangen sind alle Sinne gefragt: Auch auf Geräuschquellen sollten Sie acht geben, wie z.B. ein unschönes quietschen beim Lenken.

Handeln Sie nach dem Prinzip, dass Sie ihre Unterschrift erst auf einen Pkw-Kaufvertrag verewigen, wenn all ihre Fragen beantwortet sind. Hat der Bolide schon mal einen Unfallschaden erlitten, sollten Sie einen Blick auf die Instandhaltungskosten werfen, denn Verkäufer haben in diesem Punkt einen Hang zum übertreiben.

Ein nicht kalkulierbarer Schaden, sollte von einem Kfz-Sachverständigen unter die Lupe genommen werden.

Viel Spaß bei der Probefahrt.


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