Am letzten Wochenende ging die Fachmesse Abenteuer Allrad zu Ende. Hier konnten sich alle SUV-Fahrer in Bad Kissingen über die neusten Modelle aus der Branche informieren und ihre eigenen Modelle mit Stolz zeigen.
Von einer normalen Automesse kann hier jedoch nicht die Rede sein. Hier präsentieren sich nicht die Autohersteller, sondern eher die Fahrer und jene, die ihr Modell komplett umgebaut haben. Die Geländewagen werden auf dem Markt immer luxuriöse und entsprechen nicht mehr dem Sinn, der einmal angedacht war. Das Fahren über Stock und Stein ist bei einigen nur noch theoretisch möglich. Praktisch würde es niemand mehr machen. Auf der Offroad-Messe vom 11. bis zum 14 Juni wurden jedoch Modelle vorgestellt, mit denen dies noch ohne Probleme möglich ist. Alufelgen und breite Reifen sind hier weniger an der Tagesordnung. Die Messebesucher unterhalten sich lieben über Stollenprofile und Riffelbleche. Statt CD-Spieler bekommen die Modelle ein Offroad-Navigationssystem und ein Satelliten-Telefon. Besonders auffallend auf der Messe ist, dass die Hersteller, wie Mercedes, Toyota oder Suzuki nur sehr wenig vertreten sind. Der beliebteste Offroader ist der Land Rover Discovery. Er war auch Mittelpunkt des Geschehens, weil er in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiern kann.
Die G-Klasse und die auf Hochglanz polierten Hummer standen jedoch eher am Rand des Geschehens. Die großen Expeditionsmobile sind hier gefragt, mit denen man auch durch die Wüste oder sehr steiles Gelände fahren kann. Teilweise waren Modelle zu sehen, die schon fast beim Militär eingesetzt werden könnten. Die Messe in Bad Kissingen gibt mit großen Erfolgen zu Ende. Für das leibliche Wohl war gesorgt und die Besucher waren sehr zufrieden.