Die Autohersteller kämpfen mit einer sinkenden Nachfrage und reagieren darauf nun mit starken Rabatten wodurch bis zu 30 Prozent gegenüber dem Neupreis gespart werden können. Der neue Ford Kuga ist durch eine Flatrate-Finanzierung sogar 15,9 Prozent billiger zu haben. Das Autogeschäft gleicht einem Drama, denn die Kunden kritisieren die hohen Neuwagenpreise und üben sich in Kaufzurückhaltung.
Die Autokonzerne möchten ihre Absatzziele einhalten und bieten ihre Automodelle teilweise erheblich unter Listenpreis an. Die Rabattaktionen der Hersteller werden verbunden mit Werbemaßnahmen gelauncht wodurch die Kunden sehr gutes Geld sparen können. Jeden Monat wird das Rabattniveau durch das CAR-Institut der Fachhochschule (FH) Gelsenkirchen ermittelt. Dabei werden sowohl die offenen Werbeaktionen als auch die eigenen Zulassungen der Autohändler sowie Hersteller berücksichtigt.
Bei offenen Aktionen handelt es sich um Neuwagen, die bundesweit mit Preisvorteilen angeboten werden wie etwa Sondermodelle. Die Eigenzulassungen sind Aktions-, und Tageszulassungen aber auch junge Dienstwagen. Im Juni verzeichnete CAR ein Plus des Rabatts um 1 Prozent auf 16,5 Prozent. Dafür ist der Zuwachs der Tages-, und Eigenzulassungen hauptverantwortlich, welche bereits einen Anteil von 27,5 Prozent von allen Zulassungen entsprechen. Die Preisnachlässe sind beachtlich, so ist der VW Passat im angebotenen Technologiepaket rund 19,4 Prozent preisgünstiger zu haben und es werden etwa 6.00 Euro gespart. Die Auslaufmodelle Ford Fiesta, Ford Ka und VW Polo lockten im Juli mit Rabatten von mehr als 20 Prozent. Der Klassiker VW Golf war mit 18,8 Prozent ebenfalls preiswert zu haben. Der neue Ford Focus kostete 20,6 Prozent weniger aber das größte Schnäppchen überhaupt ist der Citroën Xsara Picasso, welcher im Rahmen der Aktion “Raumwunderwochen” satte 29,9 Prozent günstiger gekauft werden konnte.