Der Kauf eines Gebrauchtwagens sollte gut überlegt sein, denn schnell kann sich das vermeintliche Schnäppchen als eine alte Möhre mit kaputten Motor erweisen.Deshalb hier einige Tipps, auf die zu achten sind.
1) Wer ein gebrauchtes Auto kauft, der sollte sich den Motor genau anschauen und dafür die Motorhaube öffnen.
2) Der Motor wird gestartet ohne das Gaspedal zu betätigen. Sind merkwürdige Geräusche vom Anlasser zu vernehmen? Erlischt das Ölkontroll-Lämpchen und die Batterieleuchte bereits wenige Sekunden nach dem Motorstart? Bei alten Dieselmotoren ist ein vorglühen erforderlich. Danach sollte er gleich anspringen.

3) Sollte eine schwarze Rußwolke aus dem Auspuff kommen, dann ist mit einer durchaus nicht ganz billigen Motor-Reperatur zu rechnen.
4) Der Kühler muss auch begutachtet werden. Wenn beim gestarteten Motor jedoch Luftblasen im Kühlwasser auftauchen oder ein Ölfirm erscheint, dann ist es empfehlenswert keine Probefahrt zu machen. Diese Anzeichen weisen meist auf eine beschädigte Zylinderkopfdichtung. Dies bedeutet eine kostenintensive Reperatur.
5) Der Öl-Messstab wird bei laufenden Motor herausgezogen und wenn Metallteilchen zu sehen sind, dann liegt wohl ein beschädigtes Motorlager vor.
6) Bei auftauchenden Wassertröpfchen liegt eine nicht intakte Zylinderkopfdichtung vor. Das Auto sollte daher nicht gekauft werden.
7) Die Überprüfung der Batterien sollte ebenfalls erfolgen. Sind weiße Salzablagerungen an den Polen zu finden, deutet dies auf einen beschädigten Laderegler hin.
Wer Schuhe mit ausreichend dicker Sohle hat, der sollte sie vor den Auspuff halten und sollte der Motor dann nicht ausgehen, dann könnte das Auspuffrohr eventuell Rost oder gar Löcher aufweisen. Bei solchen starken Mängeln sollte man sich nach einen anderen Gebrauchtwagen umsehen.
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