Computer werden immer schneller und können bessere Leistungen erzielen. Diese Technik soll zukünftig auch öfter in Fahrzeugen verwendet werden, um mehr Sicherheit gewähren zu können. Vor allem die neuen Luxus-Modelle sind bereits gefüllt mit diesen Innovationen. Die neue E-Klasse erkennt selbst Verkehrsschilder.

Es gibt viele Aufgaben, die ein Computer im Auto übernehmen kann. Teilweise werden bis zu 50 Steuergeräte eingebaut, die vor allem für die Sicherheit des Fahrers sorgen sollen. Doch nicht nur Verkehrszeichen werden erkannt, auch Müdigkeit soll zukünftig gebannt werden. Auf der CeBIT war eine komplette Halle zum Thema Computer und Auto eingerichtet, in der viele Neuerungen und interessante Technik vorgestellt wurde.

Die Computer können vor allem auch in ältere Modelle nachgerüstet werden. Meist werden dafür 10 Zoll Bildschirme in die Mittelkonsole integriert, an denen man arbeiten kann wie am heimischen Rechner. Internet, Fotos, Musik oder Kontakte stellen schon längst kein Problem mehr für die Computer dar. Über eine USB Schnittstelle lässt auch problemlos eine Tastatur anschließen, mit der man Office Anwendungen ausführen kann. Der PC selber befindet sich dezent im Auto versteckt. Zusätzliche Navigationsgeräte und Freisprechanlagen werden überflüssig. Urlaubsbilder können direkt nach Hause geschickt werden.

Systeme wie ABS und ESP sollen das Fahrzeug schon sicherer machen. Jetzt gibt es allerdings auch die Möglichkeit vorausschauende Technik in das Auto einzubauen. Kameras und Sensoren können dabei zum Beispiel Abstände messen und Gefahren frühzeitig erkennen, wenn zum Beispiel ein Fußgänger auf die Straße läuft. Vom Fahrer übersehene Verkehrsschilder werden erfasst und im Display angezeigt. Der nächste denkbare Schritt ist sogar, dass der Computer komplett das Steuer übernehmen soll. Unfälle können somit besser vermieden werden. Selbst steile Kurven kann der Computer erkennen und demnächst das Auto frühzeitig abbremsen.