Es gibt immer noch viele alte Fahrzeuge auf den Straßen in Deutschland, die mit der Schadstoffklasse 1 fahren. Gerade Benziner ohne Katalysator oder mit einem sehr alten Katalysator sind mit der Feinstaub-Plakettenverordnung vom März 2007 nicht mehr konform. Doch nicht immer ist eine Nachrüstung sinnvoll.

Gerade bei einem sehr alten Fahrzeug kann es passieren, dass es für dieses Modell keine Nachrüstsätze gibt. Auch bei einem sehr hohen Kilometerstand ist das Nachrüsten nicht zu empfehlen, da es nicht sonderlich rentabel ist. Wenn man sich für solch einen Umbau entscheidet, wird in geregelter Katalysator eingesetzt und es ist möglich, dass man von der Klasse 1 in die Klasse 4 steigt. Dabei bekommt man eine grüne Plakette und kann ohne Einschränkung auf Deutschlands Straßen fahren. Immer mehr Großstädte setzen ihre Umweltzonen, in denen sich nur schadstoffarme Autos bewegen dürfen.

Eine Umrüstung auf eine geringere Schadstoffklasse kann je nach Modell zwischen 700 und 900 Euro kosten. Ist bereits ein geregelter Katalysator in dem Fahrzeug vorhanden, so kann man auch mit kleinen Umbauten und Upgrades die Schadstoffklasse verbessern. Generell ist es wichtig sich vom Anbieter eine Garantie geben zu lassen. Die Nachrüstung muss dabei immer die EU-Richtlinien erfüllen und später in den Fahrzeugschein eingetragen werden.

Bei einem Dieselantrieb gibt es auch die Möglichkeit einen Rußpartikelfilter einzubauen. Hier hat man nicht nur die Aussicht sich frei zu bewegen, sondern kann je nachdem auch Steuervorteile abgreifen. Einzige Bedingung ist hierbei, dass das Fahrzeug bis zum Ende des Jahres 2006 zugelassen wurde.

Ist man sich unsicher, ob das eigene Auto in das Fahrverbot fallen würde, so sollte man den Fahrzeugbrief zur Hand nehmen. Dort ist eine Emissionsschlüsselnummer angegeben. Wenn diese mit den Endziffern 03 bis 13 endet, so darf man in der Umweltzone nicht fahren. Erst ab 14 bekommt man eine entsprechende Plakette.