Normalerweise kennt man eine leere Batterie nur im Winter bei eiskalten Temperaturen. Mittlerweile kann man jedoch auch feststellen, dass die Batterien der Fahrzeuge auch bei anderen Jahreszeiten nicht richtig reagieren. Das liegt an unterschiedlichen Einflüssen.

Der Grund, warum die Batterie heute mehr belastet wird, als noch vor ein paar Jahren, liegt vor allem an der vielen Elektronik, die man in die Fahrzeuge einbaut. Die Batterie wird dadurch ständig belastet. Sogar wenn das Auto im Hochsommer in der Garage stehen sollte, kann es passieren, dass die Batterie beim Losfahren einfach leer ist. Die Batterie kann sich also auch beim Parken entleeren, wenn man es eigentlich nicht weiter erwarten würde. Kurzstrecken sind generell schlecht für die Batterie. Wer sehr viele dieser Strecken fährt, der sollte nicht zu oft die elektrischen Geräte einschalten. Diese saugen die Batterie leer. Durch das kurze Fahren kann sich die Batterie jedoch nicht gut genug aufladen. Deshalb sollte man mit einem solchen Fahrzeug auch immer mal wieder Langstrecken fahren, damit die Batterie wieder genügend Energie bekommt. Selbst für die neuen Modelle gilt das noch.

Trotzdem kann sich die Batterie im Stand entleeren. Der Grund dafür sind die vielen versteckten Steuergeräte. Ein neues Modell kann bis zu 70 davon haben, denn hier wird alles elektronisch geregelt. Selbst im Stand müssen die Geräte in Bereitschaft sein. Gerade bei Systemen, die ohne Zündschlüssel funktionieren, ist dies der Fall. Hier wird am meisten Energie verbraucht. Hinzukommt natürlich, dass auch der Fahrer manchmal nicht recht auf sein Auto achtet und vielleicht eine Beleuchtung an lässt oder ähnliches. Auch wenn man den Wagen nicht abschließt, kann das für viele Steuergeräte heißen, dass sie angeschaltet bleiben sollen. Daher muss man sich gerade bei den neuen Modellen etwas vorsehen und hier entsprechend handeln.