Erst kürzlich hat der ADAC eine Studie durchgeführt, die ein trauriges Ergebnis hatte. Es gibt immer noch genug Fahrzeuge, deren Kopfstützen zu wenig Schutz für die Insassen bieten. Gerade bei einem Heckaufprall kann eine ordentliche Stütze Leben retten und bleibende Schäden vermeiden.

Nur 5 der 25 getesteten Autositze bekamen das Testurteil gut. Der Rest jedoch schnitt eher miserabel ab. Pro Jahr gibt es mehr als eine Million Halswirbelschäden, die durch Auffahrunfälle verursacht wurden. Der beste Sitz im Test fährt bei einem Aufprall um einige Zentimeter nach hinten und neigt sich dabei etwas nach unten. Somit wird die Bewegung des Körpers ideal abgebremst und sanft aufgefangen.

Andere Systeme, bei denen sich die Kopfstütze während des Aufpralls schnell nach oben und näher an den Kopf bewegt, schneiden jedoch nur mittelmäßig ab. Technisch einfachere Varianten können auch gute Lösungen sein. Denn die Bauart einer Kopfstütze verrät nichts über ihre Wirkungsweise. Teure Autos sind auch nicht automatisch die sichersten.

In Zukunft werden die Kopfstützen beim Euro NCAP-Crashtest mit unter die Lupe genommen. Ab Februar starten die ersten Tests. Ob die guten Kopfstützen dann auch richtig wirken, hängt jedoch noch von der Einstellung ab. Sie sollte möglichst wenig Abstand zum Hinterkopf haben und so hoch sein, dass der Kopf nicht über den Sitz hinausragt. Die Rücklehne sollte dabei möglichst senkrecht stehen.


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