Die Bundesregierung hat jetzt festgelegt, dass die so beliebte Abwrackprämie weder verlängert noch aufgestockt wird. Die Richtlinien sollen eher noch überarbeitete werden, damit kein Missbrauch der Prämie durchgeführt werden kann. Dennoch fordert die Auto-Branche eine Aufstockung.

Die Gesamtausgaben für die Abwrackprämie sehen 1,5 Milliarden Euro vor. Somit hat jeder Bundesbürger die Chance für das Verschrotten seines alten Autos eine Prämie von 2500 Euro zu erhalten. Die Bedingung ist jedoch, dass er im gleichen Jahr noch einen Neuwagen kauft oder einen Leasingvertrag darüber abschließt. So können ausgerechnet 600.000 alte Fahrzeuge mit der Prämie verschrottet werden. Bisher wurde dieser Bonus der Bundesregierung rege angenommen. Die Gewinner waren vor allem jedoch ausländische Kleinwagen.

Maximal bis Ende des Jahres hat man die Möglichkeit diese Prämie zu nutzen. Allerdings nur so lange der Vorrat reicht. Zur Zeit gehen täglich 6000 Anträge ein. Viele Politiker und vor allem Autohändler sprachen sich für eine Erhöhung der Prämie aus. Klimaschutzziele würden erreicht werden, die Wirtschaft wird angekurbelt und die deutsche Autoindustrie gerettet. Erste Auswirkungen zeigen sich, dass die Kurzarbeit in den Werken eingestellt wird, damit mehr Modell produziert werden können.

Die Regierung weist eine Erhöhung zurück, damit die Käuferhaltung nicht rückläufig wird. Wenn die Prämie verlängert ist, so warten viele Bürger ab und das Geschäft mit den Neuwagen stagniert möglicherweise. Außerdem kann die Abwrackprämie alleine nicht helfen, die Lage der Autoindustrie komplett zu verbessern. Der erwartete Rückgang im Kauf von Neuwagen wird nur nicht so stark ausfallen.