In der Versicherungsbranche tobt unter den Autoversicherungen ein harter Preiskampf und laut einer internen Prognose des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft, könnten die Anbieter von Autoversicherungen dadurch erneut in die Verlustzone kommen.

Vor fünf Jahren hatten die Autoversicherer bereits schon einmal rote Zahlen geschrieben. Die Versicherungsgesellschaften werben verstärkt mit dem Ziel die Zahl ihrer Kunden zu erhöhen. Dies drückt bei manchen Gesellschaften gewaltig auf die Gewinne. Seit dem Jahre 2003 ist der Markt in Bezug auf die Bruttoprämien um 10 Prozent kleiner geworden.

Zahlreiche Manager rechnen mit einer Verschärfung der Ertragsprobleme und schon im Herbst droht die nächst Preisschlacht. Denn dann können Autofahrer ihre bestehende Haftpflicht-, und Kaskoversicherung bis zum 30.11.2008 kündigen und zu einer anderen Versicherung wechseln. Ein paar Versicherungskonzerne wollen sogar an die Schmerzgrenze gehen auf Kosten der Gewinnmarge während andere Versicherungsgesellschaften sogar aussteigen. Im vergangenen Jahr haben die Autofahrer für ihre Haftpflicht-, und Kaskoverträge über 20 Milliarden Euro ausgegeben. Zwar sind dies nur 13 Prozent der Versicherungsausgaben aber wenn die KFZ-Versicherung erst einmal bei einem anderen günstigeren Versicherer ist, folgen der Erfahrung nach auch andere Versicherungsverträge. Die Autoversicherungen haben jedoch nicht nur an der Preisfront zu kämpfen sondern auch zunehmend mit dem Wetter. Die zunehmenden Unwetter wie Hagelstürme kosten den Versicherungen viel Geld etwa 3.000 bis 4.000 Euro pro Auto. Die Preiskämpfe können sich noch Jahre hinziehen und mancher Versicherer wird aufgrund der damit verbundenen sinkenden Gewinne bzw. Verluste eventuell aus der Autoversicherung aussteigen.


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