Im Herbst steigt die Gefahr von Wildunfällen wieder an. Als Autofahrer muss man jetzt wieder sehr vorsichtig sein, denn die Wildschweine konnten sich in den letzten Monaten und Jahren stark vermehren und richten viel Schaden an.

Somit haben auch die Unfälle mit dem Wild mehr und mehr zugenommen. Sie leben in den Feldern und fühlen sich von der Landwirtschaft teilweise gestört. Sie müssen sich dann einen neuen Lebensraum suchen und flüchten oft auch am tag über die Straße. Der vermehrte Wildwechsel findet jedoch in der Dämmerung statt. Hier sind auch die Augen kaum an das Autofahren gewöhnt, sodass man noch vorsichtiger fahren muss. Manchmal versperrt auch Nebel oder eine tiefstehende Sonne die Sicht. Die Regionen, die besonders vom Wildwechsel gefährdet sind, wurden jetzt schon mit leuchtenden Schildern gekennzeichnet. Generell muss man jedoch bei hohen Feldern, wie zum Beispiel Mais, und bei Wäldern davon ausgehen, dass Rehe oder auch Wildschweine die Fahrbahn kreuzen können. Generell gilt deshalb, die Geschwindigkeit in diesen Gebieten schon vorher zu drosseln.

Wenn man dennoch Wild auf der Fahrbahn sieht, sollte man sofort eine Vollbremsung einleiten. Auf keinen Fall darf man ausweichen, denn hier könnte das Auto ins Schleudern geraten und von der Fahrbahn gänzlich abkommen. Kommt es doch zu einem Zusammenstoß, muss die Unfallstelle erst abgesichert werden und danach sollte man die Polizei verständigen. Man bekommt dann eine Unfallbescheinigung und kann den Schaden über die Versicherung geltend machen. Selbst darf man das Tier nicht von der Straße entfernen. Sie könnten Tollwut haben oder auch ausschlagen. Auch mitnehmen darf man das angefahrene Tier nicht. Selbst wenn ein Tier angefahren wurde und verschwindet, muss man die Polizei benachrichtigen. Hier soll ein Jäger nach dem Tier suchen und es von dem Leid erlösen.


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