Beim Kauf eines Gebrauchtwagens kann die Zulassung scheitern, wenn nicht alle notwendigen Papiere vorhanden sein sollten. Wer das Auto nicht gleich nach Hause nehmen möchte, der sollte die Vereinbarung treffen eine Überführungsfahrt durchzuführen.

Sollte der Verkäufer grünes Licht geben, dann kann der Gebrauchtwagen nach Hause gefahren werden – selbst wenn das Fahrzeug noch auf den Vorbesitzer zuglassen ist. Wenn es bei dieser Fahrt zu einem Unfall kommen sollte, dann hat dies keine Auswirkung auf den Schadenfreiheitsrabatt des Verkäufers.

Die abgeschlossene Versicherung des vorherigen Eigentümers wird auf den Namen des Käufers umgeschrieben. Sobald das Auto gekauft und der Kaufvertrag unterschrieben worden ist, kann das Fahrzeug zur Zulassungsstelle gefahren werden. Doch vorher sollten unbedingt alle erforderlichen Dokumente mitgenommen werden. Der KFZ-Brief, KFZ-Schein bzw. Stilllegungsbescheinigung, AU-Bescheinigung, Versicherungsbestätigung, Meldebestätigung und Personalausweis müssen der Zulassungsstelle vorgelegt werden. Der Verkäufer muss den Kfz-Brief, den Kfz-Schein bzw. Stilllegungsbescheinigung und die AU-Bescheinigung überreichen. Die Zulassung des Gebrauchtwagens kostet etwa 20 Euro und für neue Nummernschilder müssen zirka 15 Euro gezahlt werden.