Wie schon berichtet, sind Kinder oftmals falsch oder gar nicht gesichert beim Autofahren. Doch was ist mit uns Erwachsenen?

Der ADAC hat in einem Crashtest herausgefunden, dass die falsche Haltung beim Anschnallen tödlich enden kann. Im Rahmen des NCAP-Crashtests wurde ein zehn Jahre alter VW Golf mit vier Passagieren benutzt. Der Fahrer hat den Gurt nicht angeschnallt und der Beifahrer hat seine Beine auf das Armaturenbrett gelegt mit einer daneben liegenden Digitalkamera. Die beiden Passagiere hinten sind zwei Kinder, eines ist eingeschlafen wodurch es halb aus dem Gurt hängt und das Baby sitzt zwar in der Babyschale aber falsch.

Der Golf wird auf eine Geschwindigkeit von 64 km/h gebracht und fährt gegen eine Wand. Der Kleinwagen ist ein Totalschaden mit schweren Folgen für die Dummys, welche die vier Passagiere realitätsnah simulierten und einen Eindruck von den Verletzungen geben.

Die zwei Kinder wurden durch den Crash verdreht aber noch schlimmer sieht es für die Eltern aus. Der Fahrer wäre tot denn er ist mit seinem Kopf gegen die Frontscheibe geknallt. Der Beifahrer trug ebenfalls schwere Verletzungen davon, denn sein Fuss hatte sich durch die Frontscheibe gebohrt und das gesplitterte Glas verursachte Schnittverletzungen. Hätten sich alle Passagiere richtig angeschnallt, dann wäre es nicht zu so einem verheerenden Unfall gekommen. Den gleichen Test hatte der ADAC noch einmal durchgeführt, wo aber alle Dummys angeschnallt waren und unverletzt blieben.


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