Nach aktuellen Plänen der Europäischen Union sollen in Zukunft alle Neuwagen mit ESP verpflichtend ausgestattet werden. Diese Verpflichtung könnte zu Preiserhöhungen führen und dies besonders bei Kleinwagen.

Die elektronische Stabilitätskontrolle würde nach Einschätzung der EU, die Unfallzahl um 20 Prozent reduzieren. Im Vergleich zu Kleinwagen ist ESP bei höherpreisigen Fahrzeugen bereits serienmäßig eingebaut,  aber kann auch optional nachgerüstet werden.

Einige Autohersteller bieten ESP für ihre Automodelle noch gar nicht an. Außerdem sieht der Vorschlag entsprechende Vorgaben bei Reifen mit niedrigen Rollwiderstand und bei Luftdruck-Anzeigen vor. Diese Regelung hätte laut der Behörde einen positiven Effekt auf den Klimaschutz, weil die Abgase weniger würden. Jedoch führen Reifen mit geringen Rollwiderstand nach Tests durchaus zu einem längeren Bremsweg. Wie die EU-Kommission weiter berichtet, steuert die Automobilindustrie drei Prozent zur gesamten Wirtschaftsleistung Europas bei. Mit einem eingebauten ESP verbessert sich das Fahrverhalten eines Autos und kann dadurch die Gefahr eines Unfalls verhindern.