Statistisch gesehen ist der klassische Plattfuß zwar eher seltener geworden, doch rein theoretisch passiert es jedem Autofahrer rund alle 150.000 Kilometer. Nur noch die Hälfte aller Neuwagen hat überhaupt noch ein Reserverad. Mittlerweile wird nur noch ein Pannenset kostenlos mit beigelegt, um den Reifen muss man sich im Notfall selber kümmern.
In manchen Neuwagen ist kaum noch der für das Notrad vorgesehene Platz. Das spart Gewicht und somit auch kostbare Liter im Kofferraum. Das gesamte Auto kann als Spritsparender verkauft werden. Doch können diese Pannensets wirklich das Notfallrad ersetzen?
Beim Reifenspray wird der kaputte Reifen mit einem chemischen Druckmittel befüllt und soll somit weiterhin halten. Beim Pannenset übernimmt der Kompressor das Pumpen. Doch im Test gesehen versagen die Reifensprays wenn es drauf ankommt. Die Reifensets hingegen können teilweise recht nützlich sein. Dabei wurde auf die Punkte Handhabung, Funktion, Umweltfreundlichkeit und Verschmutzungsgrad getestet.
Doch die Alternative zum Ersatzrad sind solche Sets und Sprays jedoch nicht. Sie taugen nur dazu, dass kleine Risse oder Stichverletzungen in der Lauffläche verdichtet werden. Doch ist die Haltbarkeit abgelaufen, müssen die Sprays direkt teuer ausgetauscht werden. Die beste Alternative bildet der Run-Flat-Reifen. Somit kommt der Fahrer auch ohne Luft bis zur nächsten Werkstatt.
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