Erdgas und Autogas sind nicht das Gleiche, obwohl einige Menschen der Meinung sind. Es gibt viele Unterschiede, auf die man beim Kauf oder bei der Umrüstung achten sollte. Für jede Personengruppe ist das eine besser oder schlechter.
Erdgas muss zum Beispiel unter hohem Druck gelagert werden. Im Tank wird es gasförmig gespeichert mit etwa 200 bar. Autogas hingegen benötigt nur 10 bar und kann flüssig gelagert werden Die Tanks und Leitungen für Erdgas müssen deshalb viel stabiler sein und die Kosten bei der Umrüstung steigen. Dabei muss man mit 3.000 Euro oder mehr rechnen. Autogas ist etwas günstiger und kostet weniger als 2.000 Euro beim Umrüsten.
Bei einem Neuwagen ist die Entscheidung wesentlich einfacher. Erdgasmodelle gibt es viele verschiedene. Fertige Autogasmodelle gibt es hingegen nur wenige. Man kann solche Fahrzeuge lediglich importieren, was auch wieder mit höheren Kosten verbunden ist. Rüstet man die ganze Anlage nach, sollte man sich vorher gut überlegen, welche Variante mehr Nutzen ergibt. Durch den schweren und stabilen Tank der Erdgasanlage kann es passieren, dass man Volumen im Kofferraum verliert. Dafür sind die laufenden Kosten wesentlich geringer, als bei Autogas. Rund 60% lassen sich mit Erdgas einsparen, im Gegensatz zu den 40% beim Autogas.
Wer besonders auf die Umwelt achten möchte, der sollte sich für Erdgas entscheiden, da dieses emissionsarmer ist. Bei älteren Modellen kann es durchaus zu Fehlern kommen. Diese treten jedoch bei beiden Varianten gleich stark auf.
Fährt man im Jahr viele Kilometer, so lohnt sich eine Umrüstung auf Erdgas. Die hohen Kosten am Anfang, werden durch die geringen laufenden Kosten wieder ausgeglichen. Fahrzeuge, die im Jahr weniger unterwegs sind, können auch mit Autogas fahren. Die Kosten beim Einbau sind wesentlich gering. Entscheidet man sich generell für einen Neuwagen, dann kann man gleich einen mit Erdgas wählen.
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