Das Statistische Bundesamt hat jetzt bekanntgegeben, dass die Zahl der Verkehrstoten zu niedrig wie noch nie war. In den ersten fünf Monaten von 2009 ist sie sogar um 11 Prozent gesunken.

Der Grund für die wenigen Verkehrstoten sind nicht nur die verbesserten Sicherheitsstandards bei den neuen Automodellen. Von Januar bis Ende Mai starben 1578 Menschen im Straßenverkehr. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind hier 193 Menschen mehr zu Tode gekommen. Die Polizei erfasste in den ersten fünf Monaten insgesamt 916.400 Verkehrsunfälle, 0,7 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahr. Ein Großteil von den Unfällen war jedoch nur Sachschaden und kein Personenschaden. Nach Einschätzung des ADAC ist der Grund für den Rückgang ein Zusammenspiel vieler Faktoren. In erster Linie sind natürlich die Sicherheitsstandards in den Autos nach oben gesetzt. Es gibt in jedem neuen Modell Airbags und die Autos werden vor der Fertigung getestet, wie sie sich bei einem Unfall verhalten. Das kann schon sehr viel bringen.

Laut ADAC führen jedoch auch die steigende Verkehrsüberwachung und die bessere Erziehung im Straßenverkehr zu den niedrigen Zahlen. Die schlimmste Zeit mit den meisten Verkehrstoten war in den 70 er Jahren in Deutschland. Hier sind vor allem auch sehr viele Fußgänger und Radfahrer ums Leben gekommen. Das kann heute auch schon vermieden werden, in dem die Autos auch nach außen hin sicherer werden, und im Notfall der Fußgänger besser über das Auto abrollen kann.