Gerade in den winterlichen Monaten wird der Lack sehr durch das Salz und das Streugut beschädigt. Solange die Kratzer jedoch noch nicht tief sind und der Lack nur oberflächlich Schaden genommen hat, kann man ihn problemlos reparieren lassen.

Solch eine Reparatur ist nicht sehr teuer und schon jedoch die Karosserie des Fahrzeuges für eine längere Zeit. Sobald kleine Schäden im Lack sind kann es zu Rost kommen, denn spätestens im Herbst oder im nächsten Winter, wenn sich das Salz absetzt, hat der zerstörte Lack keine Chance. Der entstandene Rost ist dann schwieriger und kostspieliger zu entfernen, als kleinere Lackschäden.

Nicht immer hat man die Zeit oder selbst das Geld, das Auto komplett aufbereiten zu lassen. Neben dem Polieren sollte man auch an die Innenpflege denken, denn nach dem Winter ist ziemlich viel Feuchtigkeit in das Auto gelangt. Es gibt viele Werkstätten und Fachmänner, die einen Komplettpreis für die Sanierung des Wagens haben. Es empfiehlt sich immer einen speziellen Fachmann aufzusuchen.

Je nach Aufwand und Schaden sollte eine Innenraumpflege nicht teurer als 50 Euro sein. Die Reparatur von Lackschäden kann jedoch bis zu 100 Euro betragen. Eine professionelle Versiegelung oder ein besonderer Lack kann bis zu 200 Euro kosten. Man sollte sich mehrere Angebote von Firmen einholen, um die Preise genau vergleichen zu können. Nach einem Winter sollten noch nicht sehr viele Schäden entstanden sein und deswegen der Preis nicht enorm hoch. Bei einem stark verwitterten Lack muss man deutlich mehr bezahlen.

Wer die nötigen Fähigkeiten und Werkzeuge hat, der kann das Auto im Frühjahr auch selber polieren. Ein qualitativ hochwertiges Poliermittel bekommt man schon für 30 Euro und eine nötige Maschine kann man sich entweder kaufen oder ausleihen. Wenn man sich mit dem kompletten Paket mit Wachs, Politurwatte, Shampoo, einer Maschine und Hochglanzpolitur ausstattet kommt man ebenso schnell über 100 Euro. Die Zeit ist dabei noch nicht eingerechnet. Ein professioneller Anbieter ist nicht immer teurer.