Die deutschen Autohersteller sind trotz der wirtschaftlichen Abkühlung verhalten positiv gestimmt und erwarten steigende Verkaufszahlen. Beim Wolfsburger Autohersteller soll der Nachfolger des Golf für die entsprechende Nachfrage sorgen. Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) rechnet mit 3,2 Millionen Neuzulassungen in diesem Jahr während der Verband der Auto-Importeure (VDIK) keinen Aufschwung sieht. Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöfer ist ebenfalls skeptisch.

In Deutschland sind Neuwagen laut VDA-Präsident Matthias Wissmann längst überfällig denn das Durchschnittsalter von neun Jahren ist bei den Autos relativ hoch. Aufgrund der steigenden Beschäftigtenzahl wären zudem verstärkt die Menschen dazu in der Lage sich ein neues Auto zu leisten. Zahlreicher Verbraucher zögern mit einem Neuwagenkauf, da die Bundesregierung noch keine Informationen veröffentlicht habe aus denen hervorgeht, wie die KFZ-Steuer im Jahre 2010 aussieht. Der steigende Ölpreis und die hohe Inflation verunsichern die Bürger zusätzlich. In den ersten sechs Monaten diesen Jahres legten die Neuzulassungen gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent zu. Laut Ferdinand Dudenhöfer muss damit zu rechnen sein, dass die deutschen Autohersteller in diesem Jahr weniger Autos absetzen denn die Autokäufer stehen unter einem Preisschock vor allem die anziehenden Spritpreise verursachen eine Kaufzurückhaltung.


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