Nach einem Unfall, gehört es zur ersten Tat die Stelle und das Auto abzusichern. Dies geschieht am besten mit einem Warndreieck. In Deutschland ist es Pflicht das Warndreieck im Auto mitzuführen. Der TÜV testete einige handelsüblichen Dreiecke und musste vor allem die Standfestigkeit bemängeln.

Beim Kauf sollte man immer darauf achten, wie fest und stabil das Warndreieck ist. Stellt man es an einer Autobahn auf, kann es leicht von einem vorbeifahrenden LKW umgerissen werden. Nicht alle Dreiecke können dadurch warnen oder schützen. Im Gegenteil, ein umgefallenes Dreieck gefährdet nicht nur die verunfallte Person, sondern auch alle nachfolgenden Fahrzeuge.

Beim Kauf sollte man unbedingt auf das Gewicht achten. Zu leichte Dreiecke werden mit Sicherheit von dem Luftzug eines LKW umgeworfen. Der Gesetzgeber hat extra eine ECE-Regelung eingeführt, die alle Warndreiecke auf die Sicherheit prüft. Beim Kauf sollte man auf diese Prüfung achten. Außerdem ist es wichtig, dass sie sowohl in der Nacht, als auch am Tag sichtbar sind. Dabei sorgen in der Nacht die Rückstrahler für den Schutz und am Tag das leuchtende Orange.

In vielen Ländern sind sogar Warnwesten Pflicht. Somit schützt man nicht nur die Unfallstelle, sondern auch sich selbst. In Spanien, Italien oder Österreich ist es bereits Pflicht, diese Weste mitzuführen. In Deutschland gilt diese Regelung bisher nur für gewerbliche Fahrzeuge. Dennoch sollte man auf seine eigene Sicherheit achten. Dazu gehört auch, dass man sich von der Unfallstelle entfernt. Auf der Autobahn darf man nie im Wagen sitzen bleiben, sondern man sollte sich hinter die Leitplanke stellen. Selbst bei schlechtem Wetter ist die Gefahr zu groß, dass ein zweites Fahrzeug in den Unfallwagen rast. Die Überlebenschance in dem Auto wäre dann gering.