Der Münchener Automobilkonzern BMW AG arbeitet genauso wie seine Konkurrenten Daimler, Ford, Opel und Volkswagen an spritsparenden Technik. Die Entwickler wollen nun sogar Technologie aus der Raumfahrt nutzen bzw. adaptieren das Prinzip. In der Raumfahrt wird die Abwärme beim Satelliten zur Energiegewinnung eingesetzt. Zur Zeit gehen etwa 33 Prozent der Energie, welche ein Kraftstoff im Motor erzeugt als Wärme flöten und nun möchte der Autohersteller einen gewissen Teil dieser Wärme wieder zurückgewinnen. Die Bayern setzen dabei auf einen thermoelektrischen Generator, wie er seit mindestens 40 Jahren von der Weltraumbehörde NASA eingesetzt wird. Der Generator ist mit Halbleitern bestückt, welche Temperaturgefälle zur Stromgewinnung nutzen.

Jetzt möchten die Entwickler einen solchen thermoelektrischen Generator in ein Auto einbauen verbunden mit dem Ziel aus der Abwärme der Abgase eine entsprechende Stromleistung zu gewinnen. Bereits zum aktuellen Stand der Technik könnten damit zirka 200 Watt Energie erzeugt werden. Diese Leistung soll in den kommenden Jahren auf bis zu 1000 Watt gesteigert werden. Dies würde den Kraftstoffverbrauch um 5 Prozent senken wodurch der Autofahrer finanziell entlastet wird. Neben den Generator arbeitet BMW noch an einen Solardach und Software womit der Spritverbrauch gesenkt werden soll. Auf den Autobahnen bei Staus werden jährlich rund 12 Milliarden Liter Kraftstoff umsonst verpulvert. Daher besteht ein großer Handlungsbedarf auch beim Verkehrsfluß. Die Entwickler denken dabei an eine dynamische Ampelschaltung, die sich dem Verkehr anpasst und auf Grün schaltet. Allein durch diese dynamischen Ampelschaltungen wäre es möglich den Spritverbrauch in den Einfallstrassen um 30 Prozent zu senken.


Diese Berichte zum Thema könnten Sie auch interessieren: