Wer einen Gebrauchtwagen oder Neuwagen gekauft hat und dafür schon 10.000 Euro oder 20.000 Euro beim Autohändler angezahlt hat steht vor einem Problem, wenn dieser Autohändler Insolvenz anmeldet.

Will man dann das Auto in den kommenden Tagen abholen, aber liest dass der Händler in die Pleite getrudelt ist, der steht vor einem großen Problem. Wenn das Autohaus oder der Autohändler einen Konkurs beantragt hat, dann ist die Anzahlung futsch – denn das angezahlt Geld wird Teil der Insolvenzmasse.

Auf sein gekauftes Auto wartet er vergebens und bekommt nur in den seltensten Fällen seine Anzahlung zurück. Nun steht die Forderung einiger Rechtsexperten im Raum, welche fordern dass zumindest Autohändler die in Beziehung zu einem Autohersteller stehen, dann der Hersteller für die Käufer eine entsprechende Sicherheit gewährleistet.

Die Kundenabsicherung soll dabei durch einen Sicherungsschein erfolgen ähnlich wie es ihn bereits bei Reisen gibt. Dort wird die Anzahlung für eine Reise auf ein Treuhandkonto überwiesen. Eigentlich der opimale Weg um Käufer vor einem finanziellen Verlust zu schützen, wenn das Autohaus eventuell pleite gehen sollte. Wer ein Auto kaufen möchte, der sollte weder eine hohe Anzahlung noch den ganzen Kaufpreis zahlen sondern erst wenn man im Besitz des Fahrzeugbriefs ist.


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