Ölwechsel – so geht’s

Bei Personenkraftwagen und Motorrädern mit einem Verbrennungsmotor muss in regelmäßigen Intervallen ein Ölwechsel vorgenommen werden. Je nach Art des Motors, Kilometerleistung aber auch langen Standzeiten verändern sich diese Intervalle. Bei Motorrädern sollte das Öl einmal pro Jahr oder alle 6000 bis 10.000 Kilometer gewechselt werden. Für Personenkraftwagen empfehlen die Hersteller einen Ölwechsel nach etwa 15.000 bis 30.000 Kilometern. Da schon geringe Mengen Öl das Grundwasser verschmutzen, sollte ein Ölabscheider oder Ölnebelabscheider vorhanden sein.

Bevor das Fahrzeug angehoben wird oder wenn es über einer Grube steht, wird zuerst der obere Deckel des Ölbehälters geöffnet. Dadurch wird verhindert, dass ein Vakuum im Ölbehälter entsteht. Die Schraube für das Ablassventil befindet sich am tiefsten Punkt der Ölwanne und wird geöffnet, sobald ein Behältnis unter dem Fahrzeug platziert ist. Der Behälter sollte ein Volumen haben, das mindestens 25 Prozent größer ist als die Ölmenge, die im Fahrzeug vorhanden ist. Wurde das Öl komplett abgelassen, wird das Ventil mit der Schraube wieder dicht verschlossen. Oft wird ein Kupferring benötigt. Dieser wird bei jedem Ölwechsel ersetzt.

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