In einigen Ländern muss der Autofahrer eine gelbe oder orangene Warnweste mit Reflektoren in seinem Wagen mitführen. Wann er diese anziehen muss, unterscheidet sich von Land zu Land. Die Fälle lassen sich in drei Kategorien einteilen. Erstens: Der Autofahrer hat einen Unfall oder eine Panne und muss seinen Wagen verlassen. In Belgien fordert der Gesetzgeber in so einem Fall, dass der Fahrer beim Aussteigen – egal, wo er sich befindet – eine Weste trägt. Zweitens: Sobald es dunkel ist, muss der Fahrer eine Weste tragen, wenn er aus seinem Wagen in das Freie tritt. Diese Regelung gilt zum Beispiel in Finnland, wobei dort nicht explizit nach einer Weste, sondern nur nach Reflektoren auf der Kleidung gefragt ist. Drittens: Wenn ein Unfall außerhalb von Ortschaften oder auf der Autobahn passiert, muss sich der Fahrer eine Weste überziehen. So lautet das Gesetz beispielsweise in Italien.

Wer in den Urlaub fährt und sich dort ein Auto mieten will, sollte sich über die Regelungen informieren. Wenn eine Warnwestenpflicht gilt, sollte der Fahrer kontrollieren, ob er eine solche an Bord hat. Ohne Warnweste loszufahren, ist riskant, denn wenn eine Polizeikontrolle feststellt, dass keine Weste im Wagen liegt, wird in manchen Ländern bereits eine Geldbuße fällig. Die kann in Belgien bis zu 1350 Euro betragen. In Portugal werden zwischen 120 und 600 Euro fällig. Die Rückreise in das Heimatland schützt vor der Strafe nicht. Ab 70 Euro wird sie auch international vollstreckt.

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In einigen Ländern muss der Autofahrer eine gelbe oder orangene Warnweste mit Reflektoren in seinem Wagen mitführen. Wann er diese anziehen muss, unterscheidet sich von Land zu Land. Die Fälle lassen sich in drei Kategorien einteilen. Erstens: Der Autofahrer hat einen Unfall oder eine Panne und muss seinen Wagen verlassen. In Belgien fordert der Gesetzgeber […]