Die Sommerzeit ist zwar die schönste Zeit des Jahres – doch für die Autobatterie nicht unbedingt. Denn sollte das Auto länger in der Sonnenhitze stehen, dann kann dies die Selbstentladung der Autobatterie fördern. Selbst bei ausgeschaltetem Motor wird Strom verbraucht – dann ist eine Nachladung erforderlich. Im Sommer sind die Anzeichen einer schwindenden Batterieleistung nicht sofort ersichtlich sondern erst auf dem zweiten Blick. Wenn sich die Autoscheinwerfer beim Start verdunkeln, dann ist unbedingt eine Nachladung notwendig.
Das Nachladen der Batterie sollte in folgenden Schritten erfolgen:
- Abklemmung der Batterie, zuerst der Minuspol
- Bei Anschluss an das Ladegerät auf die richtige Polarität achten
- Anschluss des Ladegeräts an die Steckdose
Sollte die Batterie entweder Verschlusskappen oder Abdeckleisten haben, dann sollten diese abmontiert werden. Zur Vermeidung von Knallgas während des Ladevorgangs sollte die Ladestelle stets gut gelüftet sein.
Weder eine Zigarette noch ein Feuerzeug haben etwas in der Nähe der Batterie zu suchen wegen der Gefahr des Knallgases. Es wird zuerst das Ladegerät von der Steckdose genommen und anschließend die Autobatterie abgeklemmt. Wenn es sich bei dem Akku um ein wartungsfreies Modell handelt ist eine Überprüfung des Flüssigkeitsspiegels nicht erforderlich.
Handelt es sich um ein anderes Batteriemodell muss der Flüssigkeitsstand gecheckt und eventuell eine Nachfüllung mit destillierten Wasser erforderlich. Dabei ist jedoch Vorsicht angesagt, weil die Batteriesäure sogar Kleidung zersetzen kann. Nachdem das Akku fertig aufgeladen ist, wird es zuerst mit dem Pluspol wieder angeklemmt, dann der Minuspol und im Anschluss kann wieder gefahren werden.