Jedes Jahr bekommt der Straßenverkehr und alle dazugehörigen Ordnungen neue Paragraphen oder Änderungen versehen. Neben dem Bußgeldkatalog, mit dem die Strafen deutlich höher geworden sind, hat sich dieses Jahr noch einiges mehr auf den Straßen getan.
So wird zum Beispiel auch die LKW-Maut teurer. Dies gilt jedoch nur für die Lkw ab 12 Tonnen. Je nach Euro Abgasnorm der Fahrzeuge wird dann die neue Maut berechnet. 14,1 Cent pro Kilometer werden dabei für ein dreiachsiges Fahrzeug der Euro 5 Norm fällig. Besitzt der Lkw vier Achsen so sind es schon 15,5 Cent pro Kilometer. Je tiefer die Euro-Norm geht, desto teurer wird auch die Maut für die schweren Modelle auf den Straßen.
Ein neue Recht gilt ab dem Jahr 2009 für den Autokauf im Ausland. Dort gilt jetzt das Gesetz des Heimatlandes, aus welchem der Käufer kommt und nicht mehr das Gesetz des Landes, wo das Auto gekauft wird. Wer also als Deutscher im Ausland sein Auto kauft, kann sich auf das deutsche Recht berufen. Neu im September kommt noch hinzu, dass die Fahrzeuge beim Kauf auch eine Euro-5-Norm aufweisen müssen.
In der StVO hat sich in diesem Jahr auch einiges geändert. So dürfen zum Beispiel Lkw bei schlechtem Wetter nicht mehr überholen. Außerdem soll der Wald der Verkehrsschilder etwas reduziert werden. Schwerbehinderten wird das Parken noch mehr erleichtert und auch die Inline-Skater und Stehroller bekommen neue Regelungen zugewiesen. Wann genau die ganzen Neuheiten der Verkehrsordnung jedoch gelten ist noch nicht bekannt.
Im Versicherungswesen gibt es durch die neuen Typenklassen neue Versicherungs-Beiträge. Das bedeutet, dass jeder Fünfte mehr zahlen muss. Und auch der Dieselkraftstoff wird neu zusammengesetzt. Ab 2009 muss er statt bisher nur fünf, ab sofort sieben Prozent an Bio-Diesel enthalten.